Monitoring

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Besatz von Telemetriefisch bei Lenzen 2008Die Reaktion der Tiere auf ihren Lebensraum nach dem Besatz gibt wichtige Informationen über dessen Eignung. Aber das Verhalten der Störe nach dem Besatz kann auch Auskunft geben über mögliche Gefährdungen.
Um möglichst fundierte Entscheidungen für den Besatz treffen zu können, zum Beispiel über die Größe der Tiere, die Aussetzorte, die Jahreszeit zu der besetzt wird und die Voraussetzungen, wie der Besatz zu erfolgen hat, werden die Tiere nach dem Besatz überwacht. Aber auch die Frage nach Gefährdungsfaktoren ist ein wichtiger Motor für das Monitoring.

Diese Überwachung geschieht in Abhängigkeit von der Fragestellung über direkte Fischerei, über die Verfolgung durch telemetrische Sender oder durch die Sammlung der Fangdaten aus der Fischerei. Ziel ist es mehr darüber zu erfahren, wie gut die verfügbaren Lebensräume geeignet und ggf. wie sie zu verbessern sind.

Telemetrieboot im Einsatz auf der Elbe

Im Elbeeinzugsgebiet wurde bislang vornehmlich mit der telemetrischen Verfolgung der Tiere nach dem Besatz gearbeitet. Hierbei erfolgt die Positionsbestimmung durch die manuelle Ortung von implantierten Sendern. Begleitend werden die Lebensräume durch physikalische und biologische Untersuchungen charakterisiert.

Spannend ist im Elbegebiet neben den generellen Fragen der Eignung der Lebensräume insbesondere der Einfluss des Hafens und der hier zeitweise auftretenden Sauerstoffmangelsituationen auf die Wanderung sowie der Zeitpunkt der Nutzung von Brackwasser, ob hier eine Größenlimitierung vorliegt.

Untersuchungsgebiet an der Oste

Die Arbeiten zur Nutzung des Tiedenbereiches der Flüsse und des Einflusses des Brackwassers wurden aufgrund der Probleme der Verfolgung in der Unterelbe, wo die Fische schwieriger zu orten sind als eine Nadel im Heuhaufen, in den Elbnebenflüssen Oste und Stör mit starker lokaler Unterstützung bearbeitet.

Untersuchungsgebiet an der Stör